SOS-EEG

Mitmachen — in zwei Minuten

Jeder Betrieb wird Sender: Teile den Appell, nutze die fertigen Vorlagen, sprich deine Abgeordneten an. Alles auf dieser Seite ist zum Kopieren gebaut — Platzhalter in eckigen Klammern ersetzt du vor dem Absenden durch deine eigenen Angaben.

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Fertige Kampagnen-Motive im richtigen Format für jeden Kanal — herunterladen, posten, fertig. Die Grafiken sind für die Kampagne frei verwendbar.

Post-Vorlagen (LinkedIn)

Sechs fertige Posts für die Kampagnenwochen — kopieren, Platzhalter ersetzen, in eigener Stimme posten. Am stärksten wirken sie leicht persönlich angepasst.

Post 1 — Auftakt: die persönliche Geschichte (Woche 2)
Ich arbeite seit 2008 in der Photovoltaik. Ich habe 2012 erlebt, wie eine
EEG-Kürzung die Beschäftigung unserer Branche binnen eines Jahres fast
halbiert hat — von 100.300 auf rund 56.000 Menschen.
Am 29. Juli hat das Kabinett einen Entwurf beschlossen, der mich an genau
diese Zeit erinnert: Aus 20 Jahren fester Vergütung fürs Solardach sollen
36 Monate Übergang werden. Danach: ein Direktvermarktungsmarkt, von dem
das Ministerium selbst nur erwartet, dass er 90.000 der über 400.000
nötigen Fälle pro Jahr aufnehmen kann.
Ich lebe von dieser Branche — mein Interesse liegt offen. Aber es geht
nicht nur um mich: Über 120.000 Menschen arbeiten in dieser Branche, in
mehr als 18.000 überwiegend kleinen Betrieben. In praktisch jedem
Wahlkreis.
Deshalb starten wir SOS-EEG: einen Appell der gesamten Wertschöpfungskette
Dach-PV an Bundestag und Bundesrat. Offen für jeden Betrieb — gerade auch
für Betriebe, die im Alltag Wettbewerber sind.
Der Bundestag berät ab September. Wir haben 30 Tage. #SOSEEG #SolardachAus
Post 2 — Der Strompreis-Mythos (Woche 3)
„Die Erneuerbaren machen den Strom teuer." Wer das sagt, argumentiert mit
dem Stand von 2021. Drei Fakten:
1. Die EEG-Umlage wurde zum 1. Juli 2022 abgeschafft. Auf deiner Strom-
   rechnung: null Cent PV-Förderung (BDEW-Strompreisanalyse 2026).
2. Der Preisschock 2022 war ein GASpreis-Schock: Börsenstrom sprang von
   96,85 auf 235,45 €/MWh, weil Gaskraftwerke den Preis setzen. Solar hat
   keinen Brennstoff.
3. Ohne PV wäre der Börsenstrom 2024 rund 15 % teurer gewesen — 6,1 Mrd. €
   Ersparnis (Studie im Auftrag des BSW, Kernzahl von Fraunhofer ISE
   übernommen).
Und jetzt soll ausgerechnet die günstigste Energiequelle ausgebremst
werden — bei einer Ersparnis von rund 160 Mio. € (Agora)?
Alle Quellen: sos-eeg.de #SOSEEG #SolardachAus
Post 3 — Selbst das Ministerium glaubt nicht dran (Woche 3)
Eine Zahl, die man zweimal lesen muss:
Das BMWE erwartet durch die eigene Reform 90.000 zusätzliche Direkt-
vermarktungs-Fälle pro Jahr. Nötig wären bei konstanter Nachfrage über
400.000.
Das ist kein Übergang in den Markt. Das ist ein eingeplanter Einbruch um
mehr als drei Viertel — festgehalten in den eigenen Annahmen des
Ministeriums. Der BSW warnt vor einem Nachfrageeinbruch um mehr als zwei
Drittel im Dachsegment.
Der Bundestag kann das im Herbst korrigieren. [X] Unternehmen fordern
genau das: sos-eeg.de #SOSEEG #SolardachAus
Post 4 — Die Handwerks-Story (Woche 3/4, ideal mit Testimonial-Video)
18.555 Betriebe installieren in Deutschland Solaranlagen. Fast die Hälfte
sind Kleinstunternehmen. 3.846 in Bayern, 3.444 in NRW, 2.983 in
Baden-Württemberg.
Das Elektrohandwerk meldet schon für 2025 rund 10 % weniger PV-Dach-
installationen — bevor überhaupt gekürzt wurde. Allein die Ankündigung
wirkt.
[Name], [Betrieb] aus [Ort], sagt es so: „[Zitat des Handwerkspartners]"
Diese Betriebe sitzen in jedem Wahlkreis. Ihre Abgeordneten beraten ab
September. #SOSEEG #SolardachAus
Post 5 — 48-Stunden-Aufruf (Di, Woche 3, 10:00 Uhr)
2020 haben 2.000 Unternehmen in 48 Stunden den 52-GW-Solardeckel gekippt.
Heute starten wir den Versuch, das zu wiederholen.
Ab jetzt, 48 Stunden: Wenn dein Unternehmen an der Dach-PV hängt —
Hersteller, Großhandel, Installateur, Planer —, unterzeichne den Appell
„Stoppt das Solardach-Aus" an Bundestag und Bundesrat.
Drei Forderungen. Jede Zahl belegt. Zwei Minuten deiner Zeit.
→ sos-eeg.de
Zähler im ersten Kommentar — wir aktualisieren stündlich. #SOSEEG
Post 6 — Übergabe/Bilanz (Woche 5, mit Foto)
[X] Unternehmen. [Y] Arbeitsplätze. [Z] Bundesländer. In [N] Tagen.
Heute haben wir den Appell „Stoppt das Solardach-Aus" in Berlin übergeben —
zum Auftakt der parlamentarischen Beratung des EEG 2027.
Unsere Botschaft an die Abgeordneten ist einfach: Dieser Entwurf spart
fast nichts (160 Mio. € — Agora) und riskiert einen Markt mit über
120.000 Jobs. Drei präzise Nachbesserungen würden das Solardach retten,
ohne die Marktintegration aufzugeben.
Danke an jeden Betrieb, der mitgezeichnet hat. Jetzt sind Bundestag und
Bundesrat am Zug — wir bleiben dran, bis zur letzten Lesung. #SOSEEG

Für den direkten Draht zu Abgeordneten

Nichts wirkt stärker als ein Betrieb aus dem eigenen Wahlkreis. Diese Vorlage ist dein Türöffner — bitte unbedingt persönlich anpassen: eigener Betrieb, eigene Zahlen, konkreter Wahlkreisbezug. Serienbriefe erkennt jedes Abgeordnetenbüro sofort.

MdB-Anschreiben (Vorlage, personalisierbar)
Betreff: EEG 2027: [ZAHL] Solar-Betriebe in Ihrem Wahlkreis — Bitte um
Nachbesserung in drei Punkten

Sehr geehrte/r Frau/Herr [NAME],

ab September berät der Bundestag den Entwurf des EEG 2027. Ich schreibe
Ihnen als Unternehmer:in aus Ihrem Wahlkreis und Mitzeichner des
Branchen-Appells „Stoppt das Solardach-Aus" (sos-eeg.de), den bislang
[X] Unternehmen mit [Y] Beschäftigten unterzeichnet haben — darunter
[ZAHL/NAMEN] weitere aus Ihrem Wahlkreis.

Unser Anliegen in einer Zahl: Die Weiterförderung neuer kleiner Dach-
anlagen hätte das EEG-Konto 2030 laut Agora Energiewende mit rund
160 Mio. Euro belastet — die Bundesregierung selbst nennt die Kosten
ihres Entwurfs „nahezu konstant" gegenüber geltendem Recht. Gespart wird
also kaum etwas. Riskiert wird ein Markt, in dem heute über 120.000
Menschen arbeiten und der bereits jetzt einbricht (−18 % neu registrierte
Anlagen im 1. Halbjahr 2026; −48 % bei Gewerbedächern 100–750 kW).
2012/13 hat eine vergleichbare Kürzung die Solar-Beschäftigung binnen
eines Jahres nahezu halbiert.

Wir bitten Sie nicht, die Marktintegration aufzugeben — wir bitten um
drei präzise Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren:
1. Erhalt der festen Vergütung für Dachanlagen bis 25 kW als verlässlicher
   Auffangmechanismus, bis die Direktvermarktung kleiner Anlagen nach-
   weislich funktioniert (das BMWE erwartet selbst nur 90.000 der über
   400.000 nötigen Fälle pro Jahr).
2. Direktvermarktungspflicht erst bei stehender Infrastruktur (Smart-
   Meter-Rollout, standardisierte Prozesse).
3. Verzicht auf die pauschale 50-%-Einspeisekappung und auf Belastungen
   des Eigenverbrauchs.

Gern erläutere ich Ihnen die Faktenbasis (alle Zahlen mit Primärquellen:
sos-eeg.de) in einem Gespräch — in Berlin oder bei einem Besuch in meinem
Betrieb in Ihrem Wahlkreis. Für die Beratungen im Ausschuss für Wirtschaft
und Energie stellt die Initiative SOS-EEG ihre Stellungnahme zur
Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
[NAME, FUNKTION, FIRMA]
[Ggf. eigener Lobbyregister-Hinweis Ihres Unternehmens]

Wen anschreiben? Die direkt gewählten Abgeordneten deines Wahlkreises und die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Energie. Nenne im ersten Absatz immer den Wahlkreisbezug — dein Betrieb, deine Beschäftigten, dein Standort.

Kolleginnen und Kollegen einladen

Die Kampagne lebt vom Schulterschluss: Hersteller, Großhandel, Handwerk — ausdrücklich auch Wettbewerber. Mit dieser Mail holst du dein Netzwerk an Bord.

Allianz-E-Mail an Partner, Mitbewerber, Verbände
Betreff: Gemeinsamer Branchen-Appell zum EEG 2027 — 48-Stunden-Aktion am
[Datum], wir laden euch als Erstunterzeichner ein

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Kabinett hat am 29. Juli das EEG 2027 beschlossen — mit dem Ende der
festen Einspeisevergütung fürs Solardach. Der Bundestag berät ab September.
Der BSW warnt vor einem Nachfrageeinbruch um mehr als zwei Drittel; im
1. Halbjahr 2026 ist die Zahl neuer Anlagen bereits um 18 % gefallen.

Daraus ist eine Konsequenz entstanden: Die Initiative SOS-EEG organisiert
den Branchen-Appell „Stoppt das Solardach-Aus" (sos-eeg.de) — nach dem
Vorbild des offenen Briefs von 2020, mit dem 2.000 Unternehmen in
48 Stunden den 52-GW-Deckel gekippt haben.

Ausdrücklich: Das ist kein Marketing. Die Kampagne ist produktfrei,
transparent (wer dahintersteht: sos-eeg.de/transparenz), und die
Unterzeichnerliste kennt keine Logo-Hierarchie — Wettbewerber sind nicht
nur willkommen, sie sind der Punkt. Ein Appell, den Hersteller, Großhandel
und Handwerk GEMEINSAM tragen, ist für Abgeordnete nicht ignorierbar.

Drei Forderungen (bewusst anschlussfähig an ZDH-, BDEW- und vzbv-Linie):
1. Vergütung bis 25 kW als Auffangmechanismus erhalten,
2. Direktvermarktungspflicht erst bei stehender Infrastruktur,
3. keine pauschale 50-%-Kappung, keine Eigenverbrauchs-Belastung.

Was wir von euch brauchen:
• Eure Mitzeichnung (2 Minuten: sos-eeg.de) — je stärker die
  Unterzeichnerliste, desto größer der 48-h-Effekt am [Datum].
• Optional: ein Zitat/Testimonial und die Weitergabe an euer Netzwerk.

Rückfragen gern direkt an mich — auch telefonisch: [Kontakt].

Beste Grüße
[NAME], [FIRMA]

Instagram & TikTok

Kurzvideo schlägt Textpost: 30–45 Sekunden, Gesicht in die Kamera, eine Zahl pro Video. Drei Reel-Ideen mit fertiger Hook-Zeile für die erste Sekunde:

„Dein Solardach ab 2027"

Aus 20 Jahren fester Vergütung sollen 36 Monate werden — danach anfänglich 5,2 Cent und Pflicht zur Direktvermarktung. Wichtig dazu: Bestandsanlagen und alles, was bis 31.12.2026 in Betrieb geht, behalten die volle Vergütung. Abschluss: „Noch ist es ein Entwurf — sos-eeg.de."

„2012 lässt grüßen"

Die Job-Story: Nach den EEG-Kürzungen 2012 halbierte sich die Solar-Beschäftigung binnen eines Jahres — von 100.300 auf rund 56.000. Heute hängen über 120.000 Jobs in mehr als 18.000 Betrieben an der Branche. Abschluss: „Das muss sich nicht wiederholen — sos-eeg.de."

„90.000 von 400.000"

Die Zahl, an die das Ministerium selbst glaubt: Nur 90.000 der über 400.000 nötigen Direktvermarktungs-Fälle pro Jahr erwartet das BMWE aus der eigenen Reform — ein eingeplanter Einbruch. Abschluss: „Der Bundestag kann das korrigieren — sos-eeg.de."

Hashtags: #SOSEEG #SolardachAus #Photovoltaik #Energiewende

Nicht vergessen: Geschäftlich genutzte Social-Profile brauchen ein Impressum — ein Link im Profil auf die Impressumsseite deiner Firmen-Website genügt.

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