SOS-EEG

Presse

Die Initiative SOS-EEG ist ein offener Zusammenschluss von Unternehmen und Beschäftigten der Erneuerbaren-Branche — vom Installations- und Elektrohandwerk über Hersteller und Großhandel bis zu Betreibern von Wind-, Biogas- und Wasserkraftanlagen. Mit dem Branchen-Appell SOS-EEG fordert sie sechs präzise Nachbesserungen am Kabinettsentwurf des EEG 2027 und des Netzanschlusspakets vom 29. Juli 2026. Der Anlass ist das laufende Gesetzgebungsverfahren: Der Bundestag berät ab September über die Novelle — jede Zahl des Appells ist mit nummerierter Quelle belegt (sos-eeg.de/fakten).

Pressemitteilung

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PRESSEMITTEILUNG — [Datum einsetzen]

[X] Unternehmen in 48 Stunden: Erneuerbaren-Branche appelliert an
Bundestag und Bundesrat: Nachbesserungen am EEG 2027

[ORT], [Datum]. Binnen 48 Stunden haben [X] Unternehmen mit zusammen
[Y] Beschäftigten den Branchen-Appell SOS-EEG
unterzeichnet — initiiert von der Initiative SOS-EEG, einem offenen
Zusammenschluss von Unternehmen und Beschäftigten der Erneuerbaren-
Branche: Hersteller, Großhandel, Handwerks- und Planungsbetriebe sowie
Betreiber von Wind-, Biogas- und Wasserkraftanlagen aus [Z] Bundes-
ländern. Der Appell richtet sich an die Mitglieder von Bundestag und
Bundesrat, die ab September über die EEG-Novelle 2027 beraten.

Der Kabinettsentwurf vom 29. Juli sieht vor, die feste Einspeisevergütung
für neue Dachanlagen bis 25 Kilowatt abzuschaffen und durch eine Übergangs-
zahlung von anfänglich 5,2 Cent für maximal 36 Monate zu ersetzen. Der
Bundesverband Solarwirtschaft warnt, die Nachfrage im privaten Dachsegment
könne dadurch um mehr als zwei Drittel einbrechen. Auch die übrigen
Erneuerbaren sind betroffen: Windprojekte sollen den Netzanschluss in
Engpassgebieten nur noch gegen Verzicht auf Abregelungs-Entschädigung
erhalten, die Bioenergie-Ausschreibungen schmelzen auf einen Pfad ab, den
die Branchenverbände „Sterbepfad" nennen, und neue Wasserkraft-Klein-
anlagen unter 25 Kilowatt verlören den Zugang zur Marktprämie.

„Wir verteidigen keinen Subventionstopf — die Weiterförderung neuer Klein-
anlagen hätte 2030 rund 160 Millionen Euro gekostet, ein Rundungsfehler im
Bundeshaushalt. Aber dieser Entwurf gefährdet eine Branche mit über
400.000 Arbeitsplätzen — davon über 120.000 allein in der Solarbranche —,
in praktisch jedem Wahlkreis", sagt
[NAME], Initiative SOS-EEG. „2012 haben wir erlebt, wie sich die Solar-
Beschäftigung nach einer radikalen Kürzung binnen eines Jahres halbiert
hat. Diesen dokumentierten Fehler darf Deutschland nicht wiederholen."

Der Appell erhebt sechs Forderungen: den Erhalt der festen Vergütung für
Dachanlagen bis 25 Kilowatt als verlässlichen Auffangmechanismus, eine
Direktvermarktungspflicht erst bei funktionierender Infrastruktur, den
Verzicht auf die pauschale 50-Prozent-Einspeisekappung, die Streichung
des Redispatch-Vorbehalts im Netzanschlusspaket, eine Bestandsperspektive
für Bioenergie und kleine Wasserkraft sowie die entschlossene
Beschleunigung von Netzausbau und Speichern. [Optional: Zitat eines
unterzeichnenden Betriebs.]

Der volle Wortlaut, die Faktenbasis mit Quellen und die Mitzeichnung für
Unternehmen: sos-eeg.de

Über die Initiative SOS-EEG: Ein offener Branchen-Appell — produktfrei,
transparent finanziert. Details: sos-eeg.de/transparenz
Pressekontakt: presse@sos-eeg.de — Axel Klett (V.i.S.d.P.)

Zahlen im Überblick

160 Mio. €

hätte die Weiterförderung neuer Kleinanlagen das EEG-Konto im Jahr 2030 gekostet (Agora Energiewende) — dem stehen 12,8 Mrd. € Gesamtkosten „nahezu konstant" gegenüber.

90.000 von 400.000

Fällen pro Jahr kann der Direktvermarktungsmarkt nach Annahme des Bundeswirtschaftsministeriums aufnehmen — nötig wären über 400.000.

100.300 → 56.000

Solar-Beschäftigte binnen eines Jahres: die Halbierung nach den EEG-Kürzungen 2012 — der dokumentierte Präzedenzfall.

über 400.000

Beschäftigte zählen die Erneuerbaren heute (406.200 im Jahr 2023, Studienreihe im Auftrag des Wirtschaftsministeriums) — davon über 120.000 in der Solar-, 172.000 in der Wind- und 67.300 in der Biogasbranche.

215 GW vs. 117 GW

gesetzliches Solarziel für 2030 (§ 4 EEG) gegenüber dem erreichten Stand Ende 2025.

Alle Zahlen mit Primärquellen: sos-eeg.de/fakten

Pressekontakt

Axel Klett (V.i.S.d.P.)
presse@sos-eeg.de

Wer hinter der Initiative steht und wer sie finanziert: sos-eeg.de/transparenz

Material

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